Lender gestaltet Adventliches Benefizkonzert 2024

2024 12 Lender Gymnasium Musik Benefizkonzert (1)

Mit einem klangschönen Nikolaus-Geschenk erfreuten junge Musiker und Sänger der Lender die Mitglieder der Pfarrei St. Nikolaus in Kappelrodeck, als sie im Rahmen des Patroziniums ein Benefizkonzert zu Gunsten eines Friedensprojektes der Benediktiner am See Genezareth gaben. Hierbei handelt es sich um das Projekt „Beit Noah“ der Benediktiner-Abtei Dormitio in Jerusalem – eine internationale Begegnungsstätte in Tabgha am See Genezareth, wo die Benediktiner einen Ort für Juden, Christen und Muslime, für Israelis und Palästinenser, für Menschen mit und ohne Handicap geschaffen haben. Denn wer nach „Beit Noah“ – „Haus des Noah“ kommt, ist in erster Linie ein Mensch, wie eine Schülerin im „Achertäler Dom“ berichtete.

Das musikalische Sahnehäubchen des Festtages mit dem Freiburger Weihbischof Christian Würtz präsentierte am Abend die Heimschule Lender, die mit zwei Chören und einem Streichorchester nach Kappelrodeck kam und ein glänzendes Konzert darbot. Dabei war es sehr schön, wie die Lenderschüler mit Musik und Gesang eine adventliche Atmosphäre schufen, alt vertraute Weisen wie „O Heiland reiß die Himmel auf“ und „Es kommt ein Schiff geladen“ sangen und die Besucher zum Mitsingen einluden. So wurde der Raum der Nikolaus-Kirche zu einem wohltuenden Ort, an dem in den Liedern die uralte Sehnsucht der Menschen nach Hoffnung, Frieden und Gerechtigkeit zum Klingen kam. Dazu haben die Chöre (Unterstufenchor & Jugendchor, Leitung Christine Alshut) die Spur nach Weihnachten gelegt, als Lieder wie „Gesegnet sei die Heilige Nacht“ oder „Ich steh an deiner Krippe hier“ erfreuten und die „Weihnachtsglocken“ erklingen ließen. Einen glänzenden Part spielte das Streichorchester (Leitung Ulrich Noss), das im Januar beim Händel-Jugendpreis-Tradition der Lender fortsetzen möchte. Im „Achertäler Dom“ überzeugte die Musiker mit einem feinen, nuancierten Klangbild, als das Weihnachtskonzert für Streicher und Cembalo von Arcangelo Corelli und der 2. Satz von Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in g-Moll (Solistin Solveig Sonntag) aufgeführt wurde. Mit viel Gefühl und wunderbarer Stimme sorgte Norah Kromer mit „Maria durch den Dornwald ging“ für eine besondere Note des Konzertes.
Text & Bilder: Roland Spether