Eine Zeitmaschine beamte Lenderschüler in das Jahr 2120 und sie erleben, wie Schülern nach einem ChatGPT-Aufstand die Holobrillen wieder abgenommen werden, Lehrer im Unterricht zum gedruckten Buch zurückkehren und die KI- Schulleitung nach der Rückkehr aus der Zukunft wieder mit einer echten Person besetzt wurde. Dies alles erlebten die Zeitreisenden bei 3 ausverkauften Aufführungen in der Aula, die ganz im Zeichen des 150. Jubiläums der Schule von Franz Xaver Lender standen, die lange Reihe der glänzenden Theater-Projekte fortsetzte und darüber hinaus als Sahnehäubchen die Gäste mit einem köstlichen Drei-Gänge-Menü von Chefkoch Christoph Furtwängler und dessen Lender-Küchenteam verwöhnte. Das war Kulinarik vom Feinsten, die der Küchenchef aus Töpfen und Pfannen zauberte. Dafür gab es als „Nachspeise“ viele kulinarische Komplimente sowie stehende Ovationen für die Akteure der Theater-AG der Mittel- und Oberstufen rund um die Regisseure Adrian Keller, Thomas Dresel und Laura Fischer.
„Lender Who“ schrieb Adrian Keller, der die Geschichte der Lender als Schüler, Lehrer und Altsasbacher in- und auswendig kennt. Deshalb war er als Autor prädestiniert, um zum 150. Schuljubiläum ein famoses Theaterspiel zu schreiben und mit „Alex“ zurück und vorwärts in der Zeit zu reisen, verrückte Abenteuer zu erleben und so nebenbei Franz Xaver Lender von 1848 bis 2275 zu erleben. Der Zeitreise-Experte „Alex“ wurde von Solveig Sonntag, Nevio Graf, Pares Masin, Hugo Behrle, Lou Truisi und Nikolina Sladakovic gespielt, die wie alle Akteure mit großer Spielfreunde und hoher Bühnenpräsenz aufwarteten.
Der erste Quantensprung katapultierte die Zeitreisenden Clara (Rosa Straub), Jenna (Medea Wäldele), Max (Janik Wang), Anni (Charlotte Schmid) und Toni (Sophie Jarosch) ausgerechnet vor eine Schule in Konstanz. Doch, oh Schreck, just in diesem Moment wurde ein junger Bursche mit einem Heckerhut auf dem Kopf und einem Säbel in der Hand aus dem Gymnasium geworfen. „Ihr seid auch Revolutionäre! Schließt Euch mir an!“ rief der junge Revolutionär, fuchtelte mit seinem Säbel herum und outete sich als ein revolutionärer Hitzkopf, der nach der gescheiterten Revolution von 1848 in die Schweiz fliehen musste. Im faszinierenden Spiel entlang der Zeitlinie gelang es Adrian Keller auf faszinierende Weise, die Persönlichkeit Franz Xaver Lender und die Schulgeschichte so zu präsentieren, dass historische Fakten, humorvolle Elemente und ausdrucksstarkes Spiel der Akteure sich zu einem perfekten kulturellen Jubiläumsgeschenk formten. Daran hatte das Orchester des Musikprofils 9 (Leitung Ellen Krämer) einen klangschönen Anteil, denn die Zeitetappen wurden variantenreich mit jazzigem Sound, festlichem „Pomp and Circumstance“ und futuristischen Star-Wars-Melodien bereichert. Für die Zeitreise schuf die Bühnenbild-AG (Leiter Eberhard Schreiber) mit vielen jungen Handwerkern originelle Kulissen und großformatige Bilder. Dazu wurden die Reisenden von der Kostümbild-AG (Leiterin Tanja Esser) mit dem passenden modischen Schick der jeweiligen Zeit ausgestattet, während die Veranstaltungstechnik-AG (Leiter Bernhard Starck, Christian Vierling und Christian Wiedermann) für tolle Licht- und Ton-Effekte sorgte.
Zusammengefasst ergab das 3 rundum gelungene kulinarische Theaterabende!
Text und Foto: Roland Spether
Übrigens: Das Menü des kulinarischen Theaters war
Cremige Kürbiskokoscremesuppe, begleitet von knusprigen Schokoladen-Croutons.
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Zartes Hühnchen in einer Schoko-Chili-Marinade, serviert mit aromatischem Basmati-Wildreis.
vegan/vegetarische Variante:Falafelbällchen in einer Schoko-Chili- Marinade, serviert mit aromatischem Basmati- Wildreis
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Schokoladenmousse mit Himbeer-Ragout und Mandel-Karamell
(enthalten sind: Weizen / Ei / Erdnüsse / Milch / Mandeln)
Yummy!





























