Pädagogik und Psychologie
Das Profilfach PPS am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) deckt eine ganze Bandbreite an spannenden, alltags- und berufsrelevanten Themen aus verschiedenen Bereichen der Pädagogik und der Psychologie ab.
Als berufliches Gymnasium beginnt das SG mit der Klasse 11 und endet nach der Abiturprüfung in Klasse 13, ist also ein G9-Bildungsweg.
- In der Eingangsklasse 11 werden die Basis für das wissenschaftliche Arbeiten gelegt und exemplarisch zentrale Themen aus der Pädagogik und Psychologie behandelt.
- In den Jahrgangsstufen 1 und 2 sind dann bis zum Abitur ausgewählte Themenbereiche der Pädagogik & Psychologie vertiefend dran. Ziel ist, an das wissenschaftliche Arbeiten heranzuführen und handlungsorientiert zu lernen.
Methodentraining
Eine Besonderheit in der Eingangsklasse ist, dass das Profilfach in einer Unterrichtsstunde je Woche in Teilgruppen unterrichtet wird. Dies ermöglicht ein intensives, handlungsorientiertes Lernen. In den Teilgruppen werden die Schüler/innen Schritt für Schritt an die Anforderungen des Profilfachs herangeführt. Außerdem erproben sie wissenschaftliche Methoden.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Methodentrainings sind:
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- Lerntechniken für den Unterricht
- Lernstrategien für eigenständiges Üben und Vertiefen außerhalb des Unterrichts
- Strategien und Techniken für den Umgang mit Fachtexten und Schreibaufgaben
- wissenschaftliche Methoden: Verhaltensbeobachtungen, psychologische Tests, Fragebögen, Experimente
Detaillierte Informationen zu den Zielsetzungen des Profilfachs und den einzelnen Lehrplaneinheiten gibt es beim Landesinstitut für Schulentwicklung: Bildungsplan Pädagogik und Psychologie
Aktivitäten
Im Profilfach Pädagogik und Psychologie finden außerdem mehrmals im Schuljahr Veranstaltungen statt, die den Unterricht um Einblicke in die Praxis ergänzen.
Beispielsweise besuchen wir regelmäßig mit Klassen das Badische Schulmuseum in Karlsruhe, wo wir an einer historischen Unterrichtsstunde teilnehmen dürfen, und besichtigen Schulen mit alternativen Konzepten (z.B. Montessori-Schule, Waldorf-Schule). Auch ein Besuch im Jugendhilfswerk Freiburg, ein Vortrag zu Heimerziehung und ein „Gehirntraining mit Bewegung“ standen bereits auf dem Programm einzelner Klassen.