3 Instrumente wurden am 08. April 2025 von der Spezialfirma für Klaviertransporte Hardwork aus Freiburg fach- und sachgerecht an die Lender geliefert. Die Fachschaft Musik freut über diesen musikalischen Zuwachs:
- Neu im Studio L ist jetzt ein Klavier der Marke „Hoffmann by Bechstein“. Die Brüder und ehemalige Abiturienten Dr. Benedikt Zerulla und Dr. Konstantin Zerulla spendeten ein Klavier aus ihrem Privatbesitz. Beide freuen sich, ihrer ehemaligen Schule wieder etwas zurückgeben zu dürfen.
- Ein Wittmayer-Cembalo von St. Landolin aus Ettenheim ist in der Heimkirche angekommen. Der Musikkollege von St. Landolin aus Ettenheim, Werner Wittstock, hat der Lender ein Cembalo angeboten. Jetzt kann endlich in der Heimkirche – auch ohne aufwändige Transporte – Barockmusik zum Erklingen gebracht werden. Unsere Musikkollegin Christine Alshut übernimmt die „Patenschaft“ für dieses Instrument und kümmert sich um die Pflege und Stimmung. Von St. Landolin haben wir auch schon über 10 Streichinstrumente aus deren aufgelöster Streicherklasse „vererbt“ bekommen. Diese werden regelmäßig und sehr gerne im Streichervororchester und im Klassenmusizieren der Unterstufe eingesetzt. Unter anderem ein 1/2-Kontrabass im Streichervororchester.
- Die Orgel aus dem Familienbesitz Feigenbutz ist jetzt im Kulturhaus Raum 206. Infos dazu von Dr. Thomas Feigenbutz: Das Instrument, eine zweimanualige Ahlborn-Orgel mit Vollpedal, stammt aus dem Nachlass meines im Oktober verstorbenen Vaters Hans Feigenbutz. Dieser hat von 1951 bis 1957 an der „Lenderschen Lehranstalt“, wie man damals sagte, unterrichtet, vor allem Musik. Soweit ich weiß, hat er damals die Einweihungsfeier der alten Aula gemeinsam mit Schülern musikalisch gestaltet. Mit diesem Instrument kehrt etwas von ihm an seine alte Wirkungsstätte zurück. Die Ahlborn-Orgel steht seit heute in einem Übungsraum des Kulturhauses Lender (Raum 206). Sie kann zwar eine echte Pfeifenorgel nicht ersetzen, aber als Instrument zum Üben klassischer Orgelliteratur bietet sie einige Vorteile gegenüber der alten Pirmin-Orgel in der Heimkirche: Sie hat deutlich mehr Register und Klangfarben, sie hat keine witterungsanfällige Mechanik, sie verstimmt sich nicht, sie ist zum Segen der Mitmenschen auch mit Kopfhörer spielbar und – diesen Vorteil spürt der angehende Organist vor allem im Winter: man muss zum Üben nicht in die kalte Kirche gehen.
Die Fachschaft Musik freut sich über die Spenden, bedankt sich bei allen Spendern und hofft, dass diese Instrumente ihre Liebhaber finden werden und zum Üben und Lernen von Schülerinnen und Schülern rege genutzt werden.
Text: Uli Noss, Fachleitung Musik
Bilder von: Ulrich Noss, Niall Exner & Roland Spether









