Kurz vor Weihnachten verwandelt sich das Klassenzimmer der Wirtschaftsschüler an der Lender in ein „Spielzimmer“ – es ist Zeit für das Monopoly 2.0-Turnier für Wi-Leistungskursler vom AG und die JS2 des Wirtschaftsgymnasiums.
Die Regeln? Versuche, nicht pleite zu gehen – ganz wie im echten Leben, nur mit weniger Bürokratie und mehr Pinguinen 🙂
Nach einer kurzen Runde zum Warmwerden mit den neuen „ökonomischen“ Regeln (und einer großen Portion Snacks) ging es auch schon los mit der Turnierrunde – jeder Spieltisch war dank der Altsasbacher mit einem klassischen Monopoly-Spiel ausgestattet, das um ein paar kleine (manchmal auch gemeine) Änderungen der Karten und Regeln – eine Erweiterung des Deutschen Börsenverlags – ergänzt wurde, um ein wenig echtes Wirtschaftsleben ins Spiel zu bringen.
Das bedeutet? Die Spieler mussten nicht nur auf Glück hoffen, sondern auch klug wirtschaften. Im Goldstandard und während der Inflation und des Booms lief es noch relativ entspannt, doch in der Hyperinflation stellt sich schon die Frage, was sich überhaupt noch lohnt. Und wenn die Deflation einsetzt, ist Bargeld fast wertlos und Grundstücke werden zur Schuldenfalle. Nur wer rechtzeitig vorgesorgt hat, kann ein paar Unzen Gold oder Silber retten! Wie im echten Leben wird jedoch auch die beste Planung ständig von unvorhergesehenen Ereignissen gestört: Steuerreformen und Umverteilungen „in der Gesellschaft“ (also am Spieltisch) sind da noch die kleineren Übel.
Einige Facts zum diesjährigen Turnier:
- Mit dabei waren unter anderem die kreativen Spieltische „Banken sind wie Terroristen!“, „Schuldenkrise mit Terrorismus“, „Alles auf Gold“, „Goldgräber“ und „Monopoly-Meister“. Wie der Name schon vermuten lässt, wurde am letzten Spieltisch das meiste Gesamtvermögen erzielt.
- Währenddessen kam am Spieltisch „Das Kartell“ ein „Gesamtvermögen“ von – 26.685
Mzusammen. Die angehäuften Schulden der Spieler konnte selbst das beeindruckende Vermögen von Valentin in Höhe von 18.555M, der damit in der K2 den Sieg abräumte, nicht aufwiegen – der Name des Spieltischs erklärt, wie das gehen konnte 🙂 - Das größte Gesamtvermögen (mit deutlichem Abstand) wurde, über alle Schüler gerechnet, in der JS2.w1 angehäuft.
- Am häufigsten kam der Pinguin und die Dino-Figur zum Einsatz, wobei der Pinguin mehr Glück – äh, Vermögen – einbrachte. Am meisten Vermögen erwirtschaftete jedoch die Figur Hund für ihren Spieler.
Alle Wirtschafts-Schüler haben beim Turnier eine Runde Spielspaß gewonnen – am meisten abräumen konnten dabei diesmal:
- am AG: Valentin Gehring aus der K2 mit 18.555
M& Oskar Meier aus der K1 mit 1.840M - am BG: Sophie Vogel aus der w1 ebenfalls mit 1.840
Mund Sophia Gehring aus der w2 mit 2.023M.
Das wurde belohnt mit Urkunde, Lendertasse (gefüllt mit fairen Süßigkeiten von El Mundo) & einem Siegerfoto. Herzlichen Glückwunsch!🎲💰🎉
Text: Dr. Cornelia Lehmann-Waffenschmidt
Fotos: Oliver Böhme, Anna Leutsch & Dr. Cornelia Lehmann-Waffenschmidt























